Geschäftsmodell Krebs

In Deutschland hat Krebs einen Anteil von 25% an allen Todesursachen. Fast eine Viertel Million Menschen starb 2015 an Krebserkrankungen. Für Krebstherapien gab das Gesundheitssystem im gleichen Jahr 23 Mia. € aus. Dabei sind Krebstherapien, allen voran die Chemotherpie, sehr dubios. Dr. med. Heinrich Kremer (1) analysierte vor fast 20 Jahren die Daten einer Studie von Prof. Abel vom Dt. Krebsforschungsinstitut Heidelberg. Schulmedizinisch behandelte Krebspatienten hatten eine durchschnittliche Lebenserwartung von weniger als vier, Therapieverweigerer oder alternativ behandelte Patienten überlebten ihre Krebsdiagnose um rund zehn Jahre! Diese Fakten zeigen deutlich, dass mit den offiziellen Krebstherapien etwas ganz gewaltig nicht stimmen kann!

Ein Report der BARMER Krankenkasse (1) enthüllt, wie heftig die Pharma-Riesen am Krebs verdienen: Hätten die Kosten für eine typische Chemo in den 1990er Jahren noch bei wenigen tausend Euro gelegen, seien die Kosten zehn Jahr später auf einige zehntausend Euro gestiegen. Heute seien es bereits um die 100.000 Euro pro Patient. Am krassesten zeige sich dies bei Hautkrebs, wo sich in fünf Jahren die Behandlungskosten verachtfacht hätten. Ähnlich die Situation in der Schweiz, hier haben sich laut der Krankenkasse Helsana die Behandlungskosten bei Krebs allein zwischen 2007 und 2016 verdreifacht!

Trickreiche Statistiken

Das alles wäre ja hinnehmbar, wenn sich die explosionsartig steigenden Kosten in einem konkreten Nutzen für die Patienten niederschlügen. Leider gibt es diesen Nutzen nur in fragwürdigen Statistiken. Der Trick dabei ist die „relative Überlebensrate“, die bei Krebs erfasst, in welchem Verhältnis die Sterberate unter Krebspatienten in den ersten fünf Jahren nach Diagnose zur Sterblichkeit der Allgemeinbevölkerung steht. Was als Erfolg der Therapie verkauft wird, nämlich eine Steigerung der Lebenszeit der Patienten, die eine Krebsdiagnose mindestens fünf Jahre überleben, ist in Wirklichkeit ein Erfolg der massiv ausgeweiteten Früherkennungen von Tumoren. Wird ein Krebs früher entdeckt, dann vergeht bis zum Tod einfach mehr Zeit, als wenn er spät entdeckt wird (3). Wie die absolute Überlebensrate bei Krebs aussieht, also wie viele Krebspatienten die ersten fünf Jahre nach Diagnose überleben, ist erschütternd, sie liegt in den USA bei 2,1 und in Australien bei 2,3 Prozent (2). Kein Wunder, schließlich erzeugt die Chemotherapie Tumore (3), wie im Fachblatt „Acta Oncologica“ zu lesen ist!

Quellen:

1. Handelsblatt.com , Ausgabe 22.6. 2017
2. The Contribution of Cytotoxic Chemotherapy to 5-year Survival in Adult Malignancies“, Clinical Oncology, 2004;16:549-560
3. Boffetta, Kaldor „Secondary Malignancies Following Cancer Chemotherapy“ Acta Oncologica 1994, Vol. 33, No. 6 , Pages 591-598